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Am Donnerstag, den 29.01.2026 um 18:00 Uhr in Limburg am Neumarkt ist die nächste Kundgebung unserer kurdischen Freunde, bei der wir wieder dabei sind.
„29.01.2026 Solidarität mit Rojava geht weiter!“ weiterlesenAm 27. Januar 1945 walzte der Rotarmist David Dushman mit seinem T34 den elektrisch geladenen Zaun des KZ Auschwitz nieder. Er warf überlebenden Häftlingen seine Dosennahrung zu und rollte weiter („Wir mussten die Faschisten jagen“) und erfuhr erst später, was an diesem Ort geschehen war.
Holocaust-Gedenktag: Erinnern an die Opfer aus Limburg
Die Stadt Limburg lädt in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde Limburg-Weilburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zu einer Gedenkveranstaltung auf den jüdischen Friedhof in Limburg ein.
Die Gedenkfeier anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages findet am Sonntag, 25. Januar, statt und beginnt um 11.30 Uhr.
Der 27. Januar ist internationaler Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Mit der Resolution 60/7 erklärte die Generalversammlung der UNO am 1. November 2005 den Tag zum internationalen Holocaust-Gedenktag, zuvor war er schon in Deutschland und Großbritannien als Gedenktag begangen worden, in Israel gibt es seit 1951 einen entsprechenden Gedenktag.
Durch die Nationalsozialisten sind nach dem aktuellen Stand knapp 200 Menschen, die in Limburg geboren wurden oder in der Stadt lebten, umgebracht worden. Die meisten Opfer hat es unter der jüdischen Bevölkerung geben, verschiedene Bürgerinnen und Bürger fielen auch den sogenannten Krankenmorden zum Opfer. Zu den weiteren Opfergruppen gehören politische Verfolgte, Gewerkschafter, Pallottiner, Deserteure oder auch Bürger, die nach NS-Definition Verbrechen begangen haben (zum Beispiel durch Abhören ausländischer Radiosender).
Im Rahmen der Gedenkfeier werden auch die Namen aller Opfer verlesen. In Limburg und den Stadtteilen sind bisher 134 Stolpersteine verlegt worden, die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern.



Frankfurt: Die aktuelle Migrationsdebatte in Hessen nimmt besorgniserregende Züge an. Sprachliche Verrohung findet immer häufiger ihren Ausdruck in politischen Entscheidungen: Gut integrierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden abgeschoben – obwohl sie zur Schule gehen, eine Ausbildung begonnen haben oder diese in Aussicht steht. Viele der Betroffenen kennen das Herkunftsland ihrer Eltern kaum. Gleichzeitig mehren sich Fälle, in denen geltende Bleiberechtsregelungen ignoriert oder unterlaufen werden.
Vor diesem Hintergrund gründet sich heute das landesweite Bündnis „Bildung statt Abschiebung“, getragen unter anderem vom Hessischen Flüchtlingsrat, der Diakonie Hessen, dem Landesausländerbeirat (agah), dem Paritätischen Hessen, der Landesschüler*innenvertretung Hessen (LSV) sowie der GEW Hessen. Durch interne Aufrufe haben sich mittlerweile über 150 Organisationen und Einzelpersonen dem Bündnis angeschlossen.
von Andrea Hornung ***
Die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht waren ein voller Erfolg: Mehr als 55.000 Jugendliche waren bei den Streiks am 5.12. in mehr als 100 Städten auf der Straße – trotz Repression und Einschüchterungsversuchen. „Die Reichen wollen Krieg – die Jugend eine Zukunft!“ und „Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht“ hörte man auf den Straßen in ganz Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler haben damit deutlich gezeigt, dass sie von den Plänen der Bundesregierung nichts halten und sich nicht im Krieg verheizen lassen wollen.
„08.12.2025 Schüler streikten gegen Wehrpflicht“ weiterlesen🆕 Nachtrag eines Demo-Heimkehrers: Wer es noch nicht wusste, konnte in Gießen erneut hautnah erleben, was die unvergessene Esther Bejarano kurz und bündig so zusammenfasste: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen“.
„29.11.2025 🆕 DGB und andere rufen auf: Nach Gießen!“ weiterlesen
„Kein Frieden mit Rechts“ steht auf dem „Klotz“, unserer Politfaßsäule. Damit treffen wir zwei Aussagen in einer:
Wir können, erstens, niemals unseren Frieden machen mit Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Chauvinismus und Deutschtümelei, wie sie die Rechte hier im Lande betreibt und verbreitet. Weil aber (nicht nur) die Nazis ihre schlimmsten Verbrechen überhaupt erst im Krieg verüben konnten, heißt für uns Kampf gegen rechts immer auch Kampf gegen jede Kriegsvorbereitung – und umgekehrt.
Und es ist dauerhafter Frieden, zweitens, zwischen Staaten nicht vorstellbar, solange wir die genannten Kernbestandteile der rechten Ideologie nicht zurückdrängen. Denn wer humanistisch, internationalistisch, kosmopolitisch, völkerverbrüdernd unterwegs ist, der steigt nicht in die ihm zugewiesenen Schützengräben, um seine Mitmenschen zu massakrieren.
Also fragen wir uns im November-Flyer 2025 mit dem Titel „OHNE MICH!“: Warum und mit welchen Mitteln wurden und werden junge Leute für das Kriegshandwerk gewonnen?
„Nov 2025 „Kein Frieden mit Rechts““ weiterlesen
Im Interview zeigt sich die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf, darüber besorgt, dass zunehmend politische Vorschläge debattiert werden, die nicht mit den Grund- und Menschenrechten vereinbar sind – und dies auch von demokratischen Parteien.
Am Freitag, den 04.07. in Offheim: Viele Leute und wenig Schatten!

Der Sommer 1936 soll sehr schön gewesen sein. Es gibt tolle Bilder von Berlinern, die ihre Freizeit am Wannsee verbringen. Filme aus dieser Zeit zeigen Menschen, die sich den Besuch der Straßencafés am Kudamm gönnen. Es sind friedliche Bilder nach den vorausgegangenen internationalen Spannungen um die Tschechoslowakei. Sechs Jahre später zeigen die Fotos aus vielen deutschen Städten vor allem Ruinen.
„Sind wir noch bei Sinnen?“ weiterlesenBerliner Logik geht heute ungefähr so: Weil die Wirtschaft schwächelt und Jobs abbaut, sollen die mehr arbeiten, die noch Arbeit haben. Die veröffentlichte Meinung nimmt derlei Absurditäten als Selbstverständlichkeit hin, denn 80 Jahre danach wähnt das Land sich wieder im Krieg.
Wir haben mehr davon in unserem Juni-Flyer aufgespießt und fürchten: Die AfD reibt sich die Hände und wartet auf ihre Stunde.
„Jun 2025 Wadephul auf die Mühlen der AfD“ weiterlesenDeep fake oder
wie tief kann
Politik noch fallen?
Verteidigen oder
Russisch lernen –
gehts noch?

Nein zur Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland!
Aufruf Demo am 29.03.2025 in Wiesbaden
Nein zur geplanten Grundgesetzänderung zur Aufrüstung!
Die Chancen auf substanzielle Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine um einen Waffenstillstand und eine nachhaltige europäische Friedensordnung stehen derzeit so gut wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Ein Verhandlungsfrieden, der das Blutvergießen und die Zerstörungen endlich beendet, braucht internationale Unterstützung – auch von der deutschen Regierung und des deutschen Bundestages.
„29.03.2025 🆕 🖕 Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen … Nein zur Aufrüstung!“ weiterlesenAm Freitag vor der Wahl haben wir in der Limburger Stadthalle mit jungen Leuten, die auf Job- und Ausbildungssuche auch bei der Bundeswehr Halt machten, über Sinn oder Unsinn einer militärischen Karriere gesprochen. Wie das ausging, lesen Sie im März-Flyer.
„Mar 2025 Nach der Wahl und vor dem Krieg?“ weiterlesenAnstelle eines Berichts über die Demo, die auch in den Medien einigen Widerhall fand, möchten wir allen Besuchern unserer Seite den Redebeitrag von Pfarre Markus Stambke am 15.02.2025 in Runkel zur Lektüre empfehlen.

Wenn es richtig ist für die Falschen, dann ist es falsch!
Der erste große Irrtum des von Friedrich Merz ständig wiederholten Satzes, dass das Richtige nicht falsch wäre, wenn die Falschen zustimmen, liegt darin, dass Herr Merz nicht das Richtige, sondern Falsches zur Abstimmung bringt.
„Ist die AfD rechts außen oder ganz draußen?“ weiterlesenZustrombegrenzungsgesetz
Was für ein Begriff?
Was für ein Zynismus!
Herrn Merz‘ parlamentarische Verbrüderung mit der AfD ist nur die jüngste Steigerung einer absehbaren Entwicklung. Zu der zählt auch die Einladung der CDU-Schatzmeisterin Klöckner an AfD-Anhänger, bei ihr bekämen sie auch alles, was sie wollen – nebst einem demokratischen Etikett. Das greifen wir im Courage-Flyer vom Februar auf.
„Feb 2025 Reiche, wählt AfD!“ weiterlesenDer hiesige CDU-Abgeordnete Willsch, Lobbyist zerstörerischer Industrien aller Art, sorgt sich darum, dass neben willkommenen Fachräften auch „Kroppzeug“ ins Land komme, und weist sich damit als genau das aus: „als geistig und moralisch tiefstehenden Menschen“ laut Wörterbuch. Mit dem Titel des Flyers wollen wir der Sprache von Rassisten Grenzen ziehen, um ihren drohenden Taten vorzubeugen.
„Minderwertige Dinge, Abfall“, ebenfalls dem Wörterbuch folgend, sehen wir auch in den U-Booten und Raketen, die uns „kriegstüchtig“ machen sollen. Deswegen zitieren wir den Berliner Appell und teilen die Hoffnung der Initiatoren, daraus eine starke Bewegung gegen Aufrüstung zu entwickeln, die dem derzeitigen Kurs auf noch größere Kriege Schranken setzt.
„Dec 2024 „Kroppzeug“ im Dezember-Flyer“ weiterlesen
„Wenn es so weitergeht, werden wir nach zehn Jahren eine neue Generation von Dschihadisten hier in Syrien haben. Europa wird sich noch wundern“, prophezeit ein Bewohner von Aleppo am Telefon der deutschen Journalistin Karin Leukefeld.
Und während die Djihadisten um Al Sharaa sich devoter Besuche von Frau von der Leyen in Damaskus und freundlicher Einladungen nach Berlin durch Kanzler Merz erfreuen, massakrieren ihre Kopfabschneider erst Drusen und Alawiten und nun die Kurden.
Wir solidarisieren uns mit den Kurdinnen und Kurden, die um ihr Leben, ihre politische und kulturelle Existenz kämpfen. Sie verteidigen auch ein im Nahen Osten einzigartiges emanzipatorisches und partizipatives Gesellschaftsmodell gegen die Islamisten und ihre internationalen Hintermänner.
Am Dienstag, den 27.01.2026 um 18:00 Uhr in Limburg am Bahnhof ist die nächste Kundgebung unserer kurdischen Freunde, bei der wir wieder dabei sind.
Hintergründe und Aktuelles beleuchtet im Interview Nick Brauns, Kenner der Region und Chefredakteur von junge Welt